05-01-00 – Nachbarschaft & Dorfgemeinschaft
- Primäre soziale Reihenfolge:
→ Familie → Großfamilie → Nachbarschaft → Dorfgemeinschaft → Gemeinde → Bezirk
- Gemeinden sollen lokale Netzwerke und Gemeinschaftsleben aktiv fördern
→ organisatorisch, räumlich, infrastrukturell
- Keine verpflichtenden Dorfversammlungen
→ Gemeinschaft basiert auf Freiwilligkeit
- Nachbarschaften dürfen eigene informelle Regeln definieren
→ Ruhezeiten, Feste, Umgangsformen, gemeinschaftliche Abläufe
- Staat unterstützt Tauschsysteme über Fair-Use-Point-Konzept
→ jede Gemeinde stellt Fair-Use-Points mindestens 1 m² pro Hauptwohnsitzer zur Verfügung
→ überdachte, unkomplizierte, robuste Infrastruktur
→ Umsetzung durch Ehrenamtliche und private Betreiber
- Gemeinden dürfen gemeinschaftliche Räume bereitstellen
→ Werkstätten, Küchen, Gärten, Treffpunkte
- Keine Pflicht zur Teilnahme an Nachbarschaftshilfe
- Dorfgemeinschaften regeln Konflikte zuerst selbst
→ lokale Lösung vor staatlichem Eingriff
→ erst Schiedsgericht/Friedensrichter, danach staatliche Ebene
- Keine staatlichen Zuzugsregeln für kleine Dörfer
→ Entscheidung über Zuzug/Regelungen liegt direkt bei der Gemeinde
- Gemeinden dürfen Mini-Charta/Regeln für das Zusammenleben definieren
→ solange sie nicht gegen Gesetz oder Grundrechte verstoßen
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